» Abruzzo
Abruzzo Die Abruzzen (auf italienisch im Singular: Abruzzo) sind eine Region Italiens mit 1.338.898 Einwohnern. Sie grenzen im Norden an die Region Marken im Westen an die Region Latium, im Süden an die Region Molise und im Osten an die Adria. Die Region ist ein traditionelles Weinanbaugebiet ihre Autoctone Trauben sind Montepulciano d"Abruzzo, Pecorino, Trebbiano, Cococciola. Die Abruzzen sind das Reich des Peperoncinos und des Safrans, und -auch wenn in geringeren Maße des Trüffels. Vor allem der Peperoncino spielt in der lokalen Küche eine zentrale Rolle. Traditionell wird ein Sugo mit Tomaten, Bauchspeck, Peperoncino und Pecorino zubereitet.
» Calabria
Kalabrien (italienisch: Calabria) ist die südlichste Region des italienischen Festlandes. Bildlich gesprochen nimmt es die Stiefelspitze der italienischen Halbinsel ein. Es hat eine Fläche von 15.080 km2; und 2.009.330 Einwohner (Stand 31. Dezember 2009). Die Hauptstadt der Region ist Catanzaro. Kalabrien grenzt im Norden an die Basilicata, im Westen an das Tyrrhenische Meer und im Süden und Osten an das Ionische Meer. Die Küste erstreckt sich über eine Länge von 780 km. Die Straße von Messina trennt Kalabrien von der Insel Sizilien. Kalabrien ist fast vollständig von Gebirgszügen bedeckt. Im Süden liegt der Aspromonte , es folgen die Gebirge der Sila und der Serre und im Norden das Massiv des Pollino mit dem höchsten Berg der Region. Typische Produkte sind Zitrusfrüchte, die Bergamotte und rote Zwiebeln. Auch der Weinbau spielt eine Rolle. Besonders die DOC-Regionen (Denominazione d'Origine Controllata) bei Ciro mit seiner Auctotonen Rebsorte Gaglioppo, Lamezia Terme, im Savutotal und bei Reggio Calabria bringen gute Rot-, Rosato- und Weißweine hervor.
» Piemonte
Piemont Das Piemont umfasst eine Fläche von 25.399 Quadratkilometern und hat 4.446.230 Einwohner. Naturgeografisch gliedert sich die Region in drei Teile: Die Alpenregion zieht sich am Rande der Alpen entlang der West- und Nordgrenze des Piemont. Hier liegen die okzitanischen Täler (Stura, Maira, Varaita, Po, Pellice, Chisone) , das Valle di Susa, das Aostatal, das Valsesia und die Gegend rund um das Westufer des Lago Maggiore. Der höchste Berg des Piemont ist der im hintersten Aostatal gelegene Mont Blanc. In der Po-Ebene befinden sich die großen Städte des Piemont. Das Hügelland im Südosten der Region (Monferrato, Langhe, Roero) wird in erster Linie landwirtschaftlich und touristisch genutzt; hier wächst der berühmte Wein (Barolo, Barbera, Barbaresco) des Piemont. Hauptstadt und zugleich größte und bedeutendste Stadt des Piemont ist Turin.
» Trentino
Trentino Das Trentino ist 6.206 km2; groß und hat 524.826 Einwohner. Die Provinz grenzt nördlich an Südtirol, im Osten und Süden an Venetien, im Westen an die Lombardei. Das Land ist sehr gebirgig und wird von der Etsch durchflossen. Es bildet einen Teil der Brennerlinie und reicht von der Salurner Klause im Norden bis ca. 15 km vor die Veroneser Klause bzw. bis zum Gardasee im Süden. Es gliedert sich in sechs große Talschaften: In der Mitte von Nord nach Süd das Etschtal (südlich von Trient Lagertal (Vallagarina)), im Westen die Judikarien (Val Giudicarie) und das Sulzbergtal (Val di Sole), im Osten das Fleimstal (Val di Fiemme) mit dem Fassatal und dem Suganertal (Valsugana) und schließlich im Südwesten zwischen Lagertal und Judikarien das untere Sarcatal mit dem Gardasee. Das Lagertal und das untere Sarcatal sind die tiefstgelegenen Täler der Alpen. Der höchste Berg des Trentino ist der Monte Cevedale (3.769 m s.l.m.) in der Ortlergruppe, weitere bedeutende Gipfel sind Pal n de la Mare (3.704 m s.l.m.), Punta San Matteo (3.684 m s.l.m.), Presanella (3.556 m s.l.m.), Monte Carè Alto (3.462 m s.l.m.), Marmolata (3.342 m s.l.m.), Cima Tosa (3.173 m s.l.m.), Cimone della Pala (3.185 m s.l.m.), Cima Brenta (3.150 m s.l.m.) und die Spitze Monte Baldo Altissimo (2.079 m s.l.m.). Zur Autonomen Provinz Trient gehört auch der nördliche Teil des Gardasees, an dem die bekannten Ortschaften Riva del Garda (ehemals Reif am Gartsee) und Torbole liegen.
» Veneto
Veneto Venetien (italienisch Veneto) erstreckt sich westwärts bis an den Gardasee und nordwärts bis an die Alpen sowie lokal an die Grenze zu Österreich. Hauptstadt Venetiens ist Venedig. Geographisch gesehen ist Venetien die vielfältigste italienische Weinanbauregion. Einerseits ist ein Drittel von Gebirgszügen bedeckt, andererseits verfügt die Region in der zentralen Ebene über ausgedehnte Reisfelder und über einen großen Küstenstreifen. Dementsprechend verfügt Venetien über eine breite Palette von Weinstilen, die auf einer Rebfläche von 75.315 ha erzeugt werden. Auf knapp 25 % dieser Fläche werden Qualitätsweine mit DOC Status angebaut. Die wenigen Küstenweine sind in der Regel bedeutungslos. Im hügeligen Hinterland wird fast ausnahmslos Weißwein angebaut. Große Weine mit Ausdruck sind selten; jedoch der im Gebiet des Valpolicella angebaute Amarone gilt neben dem Barolo und dem Brunello als einer der 3 großen Rotweine Italiens. Es überwiegen ordentliche Durchschnittsqualitäten.
» Sicilia
Sicilia Die Insel Sizilien hat in etwa die Form eines Dreiecks, der sie ihren griechischen Namen Trinakria verdankt. Vor der in Ost-West-Richtung verlaufenden Nordküste liegt das Tyrrhenische Meer, vor der Ostküste das Ionische Meer und zwischen der Südwestküste und dem afrikanischen Kontinent die Straße von Sizilien (italienisch Canale di Sicilia). Vom italienischen Festland ist Sizilien durch die Straße von Messina (italienisch Stretto di Messina) getrennt, einer Meerenge, die an der schmalsten Stelle etwa 3 km breit ist. Die Entfernung nach Malta beträgt 95 km, nach Tunesien 160 km. Über 80 % der Fläche Siziliens sind Berg- oder Hügelland. Ebene Gebiete gibt es im Süden und im Hinterland von Catania. Im Norden setzen die Monti Peloritani, die Monti Nebrodi und die Monti Madonie die Gebirgskette des Apennin fort. Im Südosten erheben sich die Monti Iblei, im Landesinneren die Monti Erei und die Monti Sicani. Der höchste Berg Siziliens ist der Ätna (3345 m), der zugleich der größte und aktivste Vulkan Europas ist. Weitere aktive Vulkane sind Stromboli und Vulcano auf den im Nordosten vorgelagerten Liparischen Inseln. Der höchste nichtvulkanische Berg ist der Pizzo Carbonara (1979 m) in den Monti Madonie. Der Salso als längster Fluss Siziliens entspringt mit seinem Quellfluss Imera Meridionale in den Monti Madonie. Er mündet nach 144 km bei Licata ins Meer. Die Quelle des 113 km langen Simeto liegt in den Monti Nebrodi, seine Mündung südlich von Catania. Weitere größere F...